Peer-to-Peer
Strategien für Ad-hoc Grids
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Stichworte: Informatik und Gesellschaft, Grid-Computing, Peer-to-Peer Systeme
Zielgruppe: Studierende beliebiger Fachrichtungen
Das in unserer Arbeitsgruppe entworfene Ad-hoc Grid wurde auf der Grundlage eines Peer-to-Peer (P2P) Netzwerks implementiert. Prinzipiell kann sich jeder Rechner im Internet an dem Grid beteiligen, da dies lediglich eine Java Virtual Machine (JVM), die auf nahezu jedem Rechner vorhanden ist, voraussetzt. Die im System verfügbare Rechenleistung hängt von der Anzahl der beteiligten Rechner ab. Als Ad-hoc Grid unterscheidet sich das System von herkömmlichen Konzepten zum verteilten Rechnen im Internet (wie SETI@home, Folding@home, Einstein@home ...) unter anderem dadurch, daß die Anwendungen keinem spezifischen Zweck gewidmet sind, und jeder Peer sowohl an der Ausführung paralleler Rechnungen teilnehmen, als auch solche in Auftrag geben kann. Voraussetzung dafür ist jedoch eine hinreichend große freiwillige Beteiligung an dem Ad-hoc Grid. Während klassische P2P Systeme durch das Filesharing populär geworden sind, gelang es SETI@home mit der Suche nach außerirdischer Intelligenz das Interesse vieler Internetnutzer zu gewinnen.
Im Rahmen dieser Bachelor-/Masterarbeit soll eine Strategie entwickelt und umgesetzt werden, welche die Bereitschaft möglichst vieler Internetnutzer verspricht, einem Ad-hoc Grid ungenutzte Leerlaufzyklen zur Verfügung zu stellen. Im Jargon der überwiegen jugendlichen Klientel im Internet gesprochen heißt das, das Motto oder der gegebene Anreiz zur Beteiligung sollte cool genug sein, daß man einfach dabei sein muß.
Für eine erfolgreiche Arbeit werden Ideenreichtum und die Kenntnis gesellschaftlicher Trends vorausgesetzt. Vorschläge können jederzeit per E-Mail eingereicht werden.
Last modified: Thu Feb 05 20:33:00 CET 2009