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Es werden die Ziele und Visionen von Organic Computing mit den Modellen natürlicher Systeme aus den vorangegangenen Vorträgen verglichen. Daraus ergeben sich methodologische Rahmenbedingungen und eine grobe Vorstellung davon, welche Vorgehensweise zum Erreichen dieser Ziele angemessen oder erforderlich ist. Es ist jedoch ersichtlich, daß sogenannte "biologische Paradigmata" nicht als unmittelbare Quelle von Methoden dienen können, wie etwa ein "Paradigma" im wissenschaftstheoretischen Sinne nach Thomas Kuhn [Kuh70]. Ebenso wird deutlich, daß Organic Computing bestimmte Anforderungen an die zugrundeliegende Infrastruktur stellt, andererseits jedoch auf manche Grundlagen verzichten kann, welche für eine algorithmische Vorgehensweise unabdingbar sind. Es ist zu untersuchen, für welche Bereiche der Ansatz mehr und für welche er weniger geeignet ist. Dabei stellt sich heraus, daß Organic Computing zur Bewältigung der sogenannten Softwarekrise ein grundlegend andersartiges Softwarekonzept erfordert, für welches die gegenwärtige Hardwaretechnologie völlig inadäquat ist.
Zuzuordnen in den Fachbereich: Informatik Mathematische Voraussetzungen: keine
Literatur und Links: [Kuh70] KUHN, T.S.: The Structure of Scientific Revolutions. 2. University of Chicago Press, 1970
[Mal99] v. d. MALSBURG, C. : The Challenge of Organic Computing. 1999. pdf
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Last modified: Wed Nov 12 20:33:52 CET 2005 |
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